Wirtschaft unterstützt Ostthüringer Radsport.

OTZ Gera / Andreas Rabel

19. Mai 2021

Die Sponsoren lassen den SSV Gera nicht im Regen stehen. Die TEAG, vertreten durch Roy Hildebrandt, unterstützt erstmals die Ostthüringen Tour - zur Freude von Vereinspräsident Olaf Albrecht.  (Foto: Andreas Rabel)
Die Sponsoren lassen den SSV Gera nicht im Regen stehen. Die TEAG, vertreten durch Roy Hildebrandt, unterstützt erstmals die Ostthüringen Tour - zur Freude von Vereinspräsident Olaf Albrecht. (Foto: Andreas Rabel)



Der Energieversorger unterstützt erstmals die Ostthüringen Tour, die längst selbst zu einer Institution geworden ist.

Die TEAG-Rennhose sei eine Institution, sagt Olaf Albrecht, Präsident des SSV Gera. Der Energieversorger ist ein lang­jäh­ri­ger Unterstützter des Thüringer und Geraer Radsports. Seit aus dem Team Köstritzer 1998 das TEAG Team Köstritzer wurde, kennt und schätzt man sich. „Das ist nicht selbst­ver­ständ­lich, dass ein Unternehmen über Jahrzehnte ein so ver­läss­li­cher Partner des Sports ist.“

Um so mehr freut es den SSV Gera, dass das der Energie­ver­sor­ger in diesem Jahr die Ostthüringen Tour unterstützt, die vom 1. bis 3. Oktober in Gera, Silbitz und Münchenbernsdorf rollen soll. Seit 2003 gibt es das Mehretappenrennen, das seines­gleichen sucht in Deutschland. Bora-hansgrohe-Profi Pascal Ackermann zum Beispiel war auf den Ostthüringer Straßen einst erfolgreich. „Die Ostthüringen Tour ist ein anspruchsvolles Rennen für den Nachwuchs, sehr gut organisiert und hat Aus­strah­lung weit über die Grenzen der Region hinaus“, sagt Roy Hildebrandt, in der Thüringer Energie AG für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, bei seinem Besuch in Gera.

Der 44-Jährige kommt aus dem Sport, er weiß, was geleistet werden muss, um Spitzenleistungen zu erzielen. Als Junior sprintete er die 100 Meter in 10,66 Sekunden, eine Verletzung stoppte den Leichtathleten vom LAC Erfurt. Als Volksläufer blieb er dem Sport verbunden, hält sich fit. „Ich habe das heimliche Ziel, jeden Lauf, den wir als Unternehmen unterstützen, selbst einmal zu laufen.“ Den Supermarathon des Rennsteiglaufs zum Beispiel hat er schon geschafft. Ob er sich auch aufs Rennrad setzt, um die Etappen der Ostthüringen Tour abzufahren, ließ er offen. Nicht schlecht staunte der Erfurter, als er die Geraer Radrennbahn besichtigte und sich an eine Bezirksspartakiade zu DDR-Zeiten auf der Bahn im Andreasried zurückversetzt fühlte.

Gebe es denn ein Projekt für die Erneuerung der Anlage, wollte er wissen. „Zur Sicherung einer Perspektive für die wichtige Vereinsarbeit, muss es sehr bald ein konkretes Projekt und Ziel für uns geben, geredet wird auch schon Jahrzehnte“, antwortet Olaf Albrecht. Im integrierten Sportentwicklungsplan Gera 2030 sei die Radrennbahn als ein Sanierungsvorhaben mit Priorität aufgeführt.

Bis sich etwas tut, trainieren die Nachwuchsrenner auf dem in die Jahre gekommenen Zement-Oval. Seit Jahren ist der SSV Gera der im Nachwuchs leistungsstärkste Verein in Thüringen, hat sich mit den BahnCups und der Bundessichtung U15 im ver­gan­ge­nen Jahr bundesweit einen Namen gemacht. In der kommenden Woche soll der erste TAG Wohnen BahnCup der laufenden Saison ausgefahren werden. (OTZ/A.Rabel)


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