Lena Reißner gewinnt EM-Bronze im Scratch!
02. Feb 2026

- Lena Reißner gewinnt die EM-Bronzemedaille im Scratch,
01.-05.02.2026 / UEC Bahnrad-EM Elite in Konya (TUR)
Konya, rund 250 Kilometer nordöstlich von Antalya gelegen, ist erstmals Austragungsort einer EM. Im Jahr 2025 fand dort bereits ein Bahn-Nationencup statt. Das Velodrom in Konya wurde im August 2022 eröffnet.
Das EM-Aufgebot der Ausdauer-Frauen:
Franziska Brauße (1998 / Ceratizit)
Lisa Klein (1996 / Embrace The World)
Mieke Kröger (1993 / RV Teutoburg Brackwede)
Lena Reißner (2000 / SSV Gera / LKT-Team)
Laura Süßemilch (1997 / Hess-Cycling Team)
Lea Lin Teutenberg (1999 / Lotto Ladies)
Die Geraerin Lena Reißner erreichte bei der letztjährigen EM in Zolder gemeinsam mit Messane Bräutigam Platz neun im Madison.
Am Eröffnungstag stehen die Qualifikationsläufe für die Teamverfolgerinnen auf dem Plan. Am Tag darauf werden nach der Zwischenrunde am Abend in den Finalläufen die EM-Medaillen vergeben. Bundestrainer André Korff kann auf das bewährte Gerüst seiner Vierer-Olympiasiegerinnen von 2021 bauen: Franziska Brauße, Lisa Klein und Mieke Kröger, ergänzt durch Ex-Weltmeisterin Laura Süßemilch.
Lea Lin Teutenberg und Lena Reißner wollen in den Massenstart-Wettbewerben angreifen.
So, 01.02.2026 / Tag1: EM-Bronze im Scratch!
Lena Reißner hat bei den Bahnrad-Europameisterschaften in Konya mit Bronze im Scratch für die erste deutsche Medaille gesorgt. Herzlichen Glückwunsch, Lena!
Lena fuhr ein cleveres Scratch-Rennen, hielt sich zunächst versteckt. Rund fünf Runden vor Schluss hatte die Belgierin Helene Hesters attackiert und fuhr im Alleingang zum Titel. Im Sprint um Silber und Bronze war Lena Reißner in sehr guter Position und sicherte sich nach EM-Gold hinter dem Derny eine weitere EM-Einzelmedaille auf der Bahn. „Der Rennverlauf kam mir mit meinem Plan auf jeden Fall entgegen. Gerechnet habe ich mit dem Ergebnis nach einer kurzen Erkältung in der Vorbereitung definitiv nicht, aber umso mehr freue ich mich jetzt darüber“, resümierte sie.
Mo, 02.02.2026 / Tag2: Frauen-Vierer gewinnt Silber.
Nach Qualifikations-Bestzeit (4:06,509 min) am Vortag setzten sich Franziska Brauße, Lisa Klein, Mieke Kröger und Laura Süßemilch in der Zwischenrunde souverän gegen Frankreich durch. Im Finale konnten sie sich nochmals auf 4:05,448 Minuten steigern, mussten sich jedoch den neuen Weltrekordhalterinnen aus Großbritannien (4:02,808 min) geschlagen geben und gewannen Silber. Im Ausscheidungsfahren holte Lea Lin Teutenberg Bronze. (wjw)
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